Formen der Inkontinenz

Belastungs-, Drang-, Misch- und Überlaufinkontinenz erklärt

Inkontinenz ist kein seltenes Leiden — sie betrifft Frauen und Männer jeden Alters. Es gibt verschiedene Formen mit unterschiedlichen Ursachen. Welche vorliegt, klärt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Diese Übersicht hilft Ihnen, die Begriffe einzuordnen und die passende Versorgung zu finden.

Belastungsinkontinenz

Urin geht bei körperlicher Belastung verloren — beim Husten, Niesen, Lachen oder Heben. Ursache ist meist ein geschwächter Beckenboden, häufig nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren.

Dranginkontinenz

Ein plötzlicher, starker Harndrang, dem man kaum rechtzeitig nachkommen kann. Oft steckt eine überaktive Blase dahinter.

Mischinkontinenz

Eine Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz. Sie ist bei Frauen besonders häufig.

Überlaufinkontinenz

Die Blase entleert sich nicht vollständig, und der Urin tröpfelt ab, sobald sie übervoll ist. Eine häufige Ursache bei Männern ist eine vergrößerte Prostata.

Stuhlinkontinenz

Stuhl oder Winde können nicht zuverlässig zurückgehalten werden. Auch hierfür gibt es passende aufsaugende Produkte.

Welche Versorgung passt?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Hilfsmitteln:

Erst testen, dann entscheiden

Ob Saugstärke und Passform zu Ihnen passen, zeigt sich erst im Alltag. Bestellen Sie kostenlose Muster aufsaugender Produkte und probieren Sie sie in Ruhe aus — Sie zahlen nur die Versandkosten von 4,90 €.

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin

Inkontinenz ist gut behandelbar. Beckenbodentraining, Blasentraining oder Medikamente können die Beschwerden oft deutlich verringern. Hilfsmittel sichern Ihren Alltag in der Zwischenzeit — und sie werden mit ärztlicher Verordnung von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder rechtliche Beratung. Maßgeblich sind die Regelungen Ihrer Kranken- bzw. Pflegekasse. Stand: September 2026.

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